Am Mittwoch, den 29. Oktober, hieß es für unsere dritten Klassen: Rucksäcke aufsetzen, gute Laune einpacken – und los geht’s! Früh am Morgen machten wir uns mit den öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg ins Freilichtmuseum Hagen. Die Kinder waren aufgeregt wie kleine Entdecker vor einer Schatzsuche. Viele der Kinder waren bisher noch nie mit dem Zug nach Hagen gefahren, so dass das erste Abenteuer bereits am Bahnhof in Wetter begann.
Nach einer spannenden Fahrt stiegen wir auf dem Vorplatz des Museums ein letztes Mal um – und zwar in einen „blauen Blitz“, eine Bimmelbahn, die uns direkt zu unseren Workshop-Stationen brachte. Schon die Fahrt durch das grüne Museumsgelände war ein kleines Highlight.
Im ersten Workshop „Papierschöpfen“ lernten die Kinder, wie aus Wasser, Fasern und ein bisschen Geduld ein echter Papierbogen entsteht. Mit Schöpfsieb und Bütte wurde fleißig gerührt, geschöpft und gestaunt. Das Ergebnis? Ein selbstgemachtes Blatt Papier mit Wasserzeichen – zum Mitnehmen und Stolzsein!




Im zweiten Kurs „Buchdruck“ ging es um Lettern, Druckpressen und jede Menge Fingerspitzengefühl. Die Kinder setzten ihren Namen aus kleinen Buchstaben zusammen und druckten ihn auf eine Karte – ganz wie früher.




Zwischendurch gab es noch viele weitere spannende Stationen:
Wie wurden früher Seile gedreht?
Was gab’s im Krämerladen zu kaufen?
Wie funktioniert eine Mühle?
Und wie duftet eigentlich frisch gebackener Stuten direkt aus dem Ofen?
Letztere Frage wurde übrigens nicht nur theoretisch beantwortet – ein kleines Stückchen frisch aus dem Ofen durfte natürlich auch probiert werden. Mmmh!














Ob beim Schöpfen, Drucken oder Naschen – die Kinder waren mit Begeisterung dabei. Das Freilichtmuseum Hagen hat uns nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch viele kleine Glücksmomente geschenkt. Ein lehrreicher Tag an der frischen Luft, der noch lange in Erinnerung bleiben wird.

